home *** CD-ROM | disk | FTP | other *** search
- Treiber
- *******
-
-
- Wer diesmal zu faul zum Lesen ist, wird sich wahrscheinlich mächtig
- wundern.
-
-
- HSMODEM1
- --------
- Diese Treiber ersetzen HSMODEM1. Bei der Nutzung nur über die
- BIOS-Funktionen von MODEM1 durch alte Programme sind sie nicht ganz so
- schnell wie HSMODEM1, dafür unterstützen sie jetzt wesentlich mehr
- Schnittstellen und ein flexibles Konzept. Wer ausschließlich ein altes
- Programm zur DFÜ benutzt, ist mit der letzten Version von HSMODEM1
- (HSMOD105.LZH) wahrscheinlich einigermaßen bedient.
-
-
- BETAs
- -----
- Ich bin von der Funktionsfähigkeit der Treiber überzeugt, da sie aber
- noch nicht überall optimiert sind, sie nicht für jede Fehlerbedingung dem
- User eine passende Meldung liefern und ihnen noch ein paar Funktionen
- fehlen, die ich einbauen will, nenne ich sie erstmal BETA-Versionen. Die
- Beschreibungen lassen auch noch zu wünschen übrig.
-
-
- Grundlagen
- ----------
- Der Nutzer packt das DRVIN.PRG in den AUTO-Ordner und die zu seinem
- Rechner passenden Treiber hinterher. Es ist wirklich so gemeint, daß man
- zuerst DRVIN kopiert, da die Treiber nach DRVIN geladen werden müssen.
- Einige Treiber lassen sich mit SETTER konfigurieren, was man vor dem
- Einsatz tun sollte.
-
- Es sollte mit allen TOS-Versionen und mit Mag!X >=2.0 laufen. Mit
- Mag!X<2.0 müßte es auch gehen. Wenn man es komplett vor MiNT installiert,
- sollte es eingeschrängt funktioniert. Bitte NICHT nach (unter) MiNT
- starten, das kann üble Effekte produzieren.
-
-
- Extreme Kurzunterweisung
- ------------------------
- Kopieren folgender Programme in dieser Reihenfolge in den AUTO-Ordner:
- für alle: DRVIN.PRG
- für ST, MegaST, STE, MegaSTE, TT: MFP.PRG
- für Falcon: (optional MFP_FALC.PRG), SCC.PRG
- für MegaSTE, TT: SCC.PRG
- für TT: MFP_TT.PRG
- für ST_ESCC in ST, STE, MegaST: ST_ESCC.PRG
-
- Damit kann man aber reinfallen, wenn man nicht vorher alle Programme mit
- dem SETTER.TTP behandelt, um deren Einstellungen zu prüfen. Also sollte
- man doch noch mehr lesen.
-
-
-
- Einzelne Treiber
- ================
-
- (##diese Texte werden noch mal passend vereinzelt.)
- Alle Treiber unterstützen inzwischen die TIOCCTL(MAP/GET/SET)-Funktionen
- aus dem SERSOFST.TXT, wenn auch noch nicht für alle Leitungen und noch
- ohne Callbacks. Aber das läßt sich problemlos per TIOCCTLMAP erfragen.
-
-
-
- *SCC*.PRG allgemein
- -------------------
- Als "ESCC" betrachte _ich_ nur den Z85230 und den Am85C230A.
-
- Die im System vorhandene SCC-Taktrate PCLK kann bei allen *SCC*.PRG durch
- SETTER auf zwei Werte eingestellt werden. Ein normaler MegaSTE/TT/Falcon hat einen Takt
- von 8MHz. ST_ESCC hat einen Takt von 14745600Hz, ein MegaSTE/TT/Falcon hat
- diesen Takt nur, wenn das jemand extra umgebaut hat.
-
- Bei einem PCLK von 8MHz sind folgende Rsconf-Baudraten möglich:
- (neue - alte)
- SERIAL2:
- 115200 - 150
- 57600 - 134
- 38400 - 110
- MODEM2:
- 38400 - 110
- 153600 - 75
- 76800 - 50
-
- Bei PCLK = 14745600Hz sind bei MODEM2 und SERIAL2 möglich:
- neue Rate alte Rate
- 115200 150
- 57600 134
- 38400 110
- 153600 75
- 76800 50
-
- Wenn man die GEMDOS-Fcntl benutzt, hat man ohnehin kein Problem, dort
- erfährt man, welche Baudraten möglich sind im Klartext als "Bit/Sekunde".
-
- ST_ESCC enthält immer einen ESCC. MegaSTE/TT/Falcon enthalten nur einen
- ESCC, wenn den jemand extra gewechselt hat. Der Treiber für den SCC läuft
- auch mit dem ESCC-Schaltkreis, umgekehrt nicht.
-
- Hinweis für Programmierer:
- Finger weg von der Bestimmung der lesbaren Byteanzahl über den IOREC. Das
- geht bei eingeschaltetem 4-Zeichen-Interrupt des ST_ESCC voll daneben.
- Immerhin bringt dieser Interruptmodus eine wesentliche Systementlastung.
- Stattdessen FIONREAD oder gleich Fread benutzen, funktionieren bei HSMODEM
- beide richtig (wenn Cookie RSVF mit der benutzten Schnittstelle da ist,
- darf man sich darauf verlassen, daß FIONREAD funktioniert. ## Aber
- momentan nur _nicht_ unter MiNT.)
-
-
- SCC.PRG
- -------
- Treiber für MODEM2 und SERIAL2 bei MegaSTE, TT und Falcon.
-
- Beim Falcon ist die auf dem Gerät als "Modem" beschriftete Schnittstelle
- die MODEM2 und die als "LAN" beschriftete die SERIAL2. SERIAL2 hat
- eventuell noch Probleme mit den Handshakeleitungen, ich habe mich mit
- deren Herausführung auf den LAN-Port noch nicht näher befaßt.
-
- Beim MegaSTE und TT wird momentan NICHT zwischen den Alternativen SERIAL2
- und LAN umgeschaltet sondern einfach davon ausgegangen, daß SERIAL2
- eingestellt ist (ist wohl nach Reset der Fall).
-
- Beim TT (und Falcon, falls man dem einen Beschleuniger mit FastRAM
- spendiert hat) darf SCC.PRG _keinesfalls_ ins FastRAM, da es sonst mit zu
- schnellen Zugriffen auf den SCC Probleme geben könnte.
-
-
- ESCC.PRG
- --------
- Siehe SCC.PRG, aber _nur_ für die Leute, die sich einen Z85230 oder
- Am85C230A eingebaut haben.
-
-
- ST_ESCC.PRG
- -----------
- Treiber _NUR_ für meine Hardware ST_ESCC!
-
- Realisiert MODEM2 und SERIAL2 und die entsprechenden BIOS-Geräte 7 und 8.
-
-
-
- MFP*.PRG allgemein
- ------------------
- Alle besitzen (momentan?) die gleichen Einstellmöglichkeiten durch SETTER.
- Diese Möglichkeiten werden weiter hinten erläutert, in dem auf die
- Schnelle modifizierten Teil der letzten HSMODEM1-Doku.
-
-
- MFP.PRG
- -------
- Siehe weiter hinten, für ST, STE, MegaST, MegaSTE, TT als MODEM1.
-
-
- MFP_TT.PRG
- ----------
- Für SERIAL1 des TT, die Schnittstelle ohne Handshakeleitungen, nur mit TXD
- und RXD.
-
- TIOC?FLAGS für SERIAL1 verbietet RTS/CTS noch nicht durch eine
- Fehlermdeldung, sondern konvertiert es ##momentan noch in "kein
- Handshake".
-
-
- MFP_FALC.PRG
- ------------
- Für den MFP des Falcon, als MODEM1. Ohne Handshakeleitungen, nur TXD und
- RXD. Aber nur nutzbar, wenn man seinen Falcon mit Hilfe von Draht, einem
- Stecker und evtl. einem Pegelwandler diese Schnittstelle spendiert hat.
-
- Andernfalls braucht und sollte man diesen Treiber nicht laden.
-
- Ich weiß nicht so genau, ob, aber eigentlich sollte auch dieser Treiber
- funktionieren.
-
- TIOC?FLAGS verbietet RTS/CTS noch nicht durch eine Fehlermdeldung, sondern
- konvertiert es ##momentan noch in "kein Handshake".
-
-
- MFP_BAST.PRG
- ------------
- Für die Leutchen, die sich einen TT-MFP in den ST gebastelt haben. Treiber
- liegt nicht bei, habe heute keine Zeit mehr, ist aber kein Problem, also
- einfach mal bei mir melden.
-
-
-
-
-
-
- Der auf die Schnelle geänderte Text des alten HSMODEM1
- ======================================================
-
- HSMODEM1 ist ein Software-Beschleuniger und Patch für die serielle
- Schnittstelle Modem1 der Atari-Computer. Es beseitigt nicht nur den auch im
- TOS2.06/3.06 noch vorhandenen RTS/CTS-Handshakefehler, sondern erhöht durch
- seine optimierten Routinen die mögliche Übertragungsrate wesentlich.
- Außerdem ein Fehler des TOS2.05 beseitigt. Spätestens wenn Fragen auftreten
- sollte man diesen Text komplett lesen und erst danach seiner Umwelt oder
- mir die verbliebenen Fragen stellen. Bei Updates und Zeitmangel zuerst
- einen Blick nach ganz hinten, Abschnitt "Versionen"!
-
-
- Copyright
- ---------
- Ich gestatte die Übersetzung dieser Dokumentation in andere Sprachen. Der
- Übersetzer hat seine Tätigkeit entsprechend zu vermerken. Das deutsche
- Original muß weiterhin beigelegt sein. Die im Folgenden genannten
- Bedingungen gelten auch für die Übersetzung.
-
- ##Dieses Zeug darf, aber immer nur zusammen mit diesem Text, zu nicht
- kommerziellen Zwecken frei kopiert werden. Die Verbreitung auf PD-Disketten
- zu üblichen Preisen ist zulässig. Ein Beipack zu Programmen ist ohne meine
- Zustimmung nur zulässig, wenn diese PD oder Shareware mit einer maximalen
- Registrierungsgebühr von 100DM sind. Jede Verbreitung zusammen mit
- kommerziellen Programmen oder sonstige kommerzielle Verwertung,
- ausgeschlossen jedoch die Anwendung (Programm starten), ist nur mit meiner
- ausdrücklichen Genehmigung gestattet.
-
- Die Betatester und ich haben dieses Programm sorgfältig überprüft. Ich
- hafte in keiner Weise für:
- - Fehler und/oder (daraus resultierende) Beschädigungen irgendwelcher
- Objekte, Subjekte oder Werte.
- - irgendwelche Auswirkungen des Einsatzes oder Nichteinsatzes dieses
- Programmes und dieser Dokumentation
-
- Fehlermeldungen oder Verbesserungsvorschläge nehme ich gern an. Ich hasse
- allerdings unangemeldetes Auftauchen mir nicht persönlich bekannter
- Personen sowie Telefonanrufe zu MICH störenden Zeiten. Es gibt schließlich
- Email und die (gute) alte Post.
-
- Meine Adressen:
- Mausnetz: Harun Scheutzow @B
- Internet: Harun_Scheutzow@B.maus.de
- Post:
- Harun Scheutzow
- Dresdener Straße 83
- D-10179 Berlin, Deutschland
-
- An dieser Stelle möchte ich allen danken, die mich bei der Entwicklung
- dieses Programms unterstützt haben. Diese Unterstützung geht manchmal ganz
- schön auf die Telefonrechnung!
-
-
- Einsatzmöglichkeiten, Voraussetzungen, u.v.m.
- ------------------------------------------------
- ### siehe ganz vorne
-
- Mag!X
- Versionen ab 2.00 dieses multitaskfähigen Betriebssystems (es ist im
- Gegensatz zum aktuellen MultiTOS nicht nur ein Aufsatz und wesentlich
- schneller) haben korrekte Routinen zur Schnittstellen-Bedienung. Die
- entsprechenden GEMDOS-Funktionen fehlen aber noch. Interessant ist das
- Mag!X-Multitasking auf 8MHz-STs bei 38400Bd-Empfang: (auf jeden Fall mit
- einer neuen NVDI-Version) Man kann im Vordergrund mit der Maus
- wirtschaften und einen Text schreiben (getestet mit Everest), während im
- Hintergrund GSZRZ 3.5 fehlerfrei empfängt. Mit Mag!X ab Version 2.00
- sollte man die Interruptroutinenmodifikation im MFP.PRG abschalten, da
- Mag!X bereits modifizierte Timerroutinen hat. Wenn MFP.PRG da noch etwas
- einhängt, wird es ein bißchen langsamer.
-
- ## Dieses Zeug ist ein Ersatz für andere Patches (nicht nur für Modem1),
- wie z.B. RS232ENC oder TURBOCTS.
-
- Die Schnittstelle Modem1 kann ohne Zusatzhardware maximal 19200Bd
- erreichen. Daran ändert auch MFP.PRG nichts. Es ersetzt aber die langsamen
- und zum Teil fehlerhaften Routinen des TOS durch schnelle und hoffentlich
- fehlerfreie. Mit Zusatzhardware, wie (dem von mir entwickelten) RSVE,
- RSSpeed (Stephan Skrodzki) oder anderen können höhere Datenraten
- realisiert werden. Z.B. erlaubt RSVE auch die Einstellung von 38400, 57600
- und 115200Bd. MFP.PRG sorgt dann im Rahmen der Hardware-Möglichkeiten für
- einen wesentlich höheren Datendurchsatz (cps-Rate). Der komplette Bauplan
- für RSVE liegt als RSVE.LZH in Mailboxen, auf jeden Fall in der Maus
- Berlin (@B). Die Fertigversion von RSVE gibt es direkt bei mir.
-
- Wenn jemand meint, allein mit Software Modem1 mit mehr als 19200Bd
- betreiben zu können: Das geht im Synchronbetrieb des MFP (Abschalten
- der Taktteilung /16). Dabei ist eine fehlerfreie Funktion aber
- ausschließlich beim Senden möglich, NICHT beim Empfang.
-
- Ich arbeite mit einem 8MHz ST, ohne CPU-Beschleuniger. Ich halte wenig
- davon, immer neue und schnellere Computer zu kaufen und diese durch lahme
- Software bis zum Stillstand zu bremsen. Das TOS ist eine lahme Software,
- kein Wunder, es ist inklusive der Interruptroutinen in C programmiert (es
- sieht so aus). MultiTOS ist eine noch größere Systembremse. Mag!X ist
- genau das Gegenteil.
-
-
- TOS2.05-Fehler
- --------------
- Die XBIOS-Funktion 14, Iorec ist nur im TOS2.05 fehlerhaft. Sie liefert
- unabhängig von der Einstellung über Bconmap bei der Abfrage der
- IOREC-Strukturadresse für AUX (Nummer 0) immer die Adresse des
- Modem1-IOREC. DRVIN beseitigt auch dieses Problem, da es das gesamte
- MAPTAB-Zeug selbst übernimmt.
-
-
- Rufus-Fehler
- ------------
- Mit Rufus 1.11rel9 steht der Rechner nach dem Auflegen einiger
- HighSpeed-Modems (RXD und TXD leuchten beide, nichts geht mehr). RUFUS
- schreibt $00 ins UCR, das führt zu obigen Effekten und ist Blödsinn.
- Abhilfe: Rufus 1.20 oder neuer benutzen.
-
-
- Wie schnell geht es?
- --------------------
- Das Problem bei einer seriellen Übertragung mit einer bestimmten
- Geschwindigkeit (hier in Baud angegeben) ist nicht das Senden der Zeichen,
- sondern deren Empfang. Der MFP puffert nur ein empfangenes Zeichen und
- meldet es der CPU per Interrupt. Die CPU muß dieses Zeichen für eine
- fehlerfreie Übertragung aus dem MFP abholen, bevor er das nächste Zeichen
- komplett empfangen hat. Wenn ich sage, der Betrieb bei ... ist zuverlässig,
- so bedeutet dies, daß die CPU bei der maximal möglichen
- Empfangs-Zeichendichte (keine Pause zwischen Stoppbit des vorigen und
- Startbit des folgenden Zeichens) jedes Zeichen rechtzeitig abholt.
-
- Ein 8MHz ST (RSVE eingebaut) kann mit TOS und HSMODEM1 eine fehlerfreie
- Datenübertragung mit 38400Bd realisieren. Mit einem HSMODEM1 ab dem
- 21.05.1993 funktioniert auch der Empfang (Senden sowieso) mit 57600Bd auf
- 8MHz STs, solange nicht "NO FASTINT" angegeben ist.
-
- Derzeit erreicht ein 8MHz ST mit GSZRZ Version 3.3 von Michael Ziegler bei
- einer ZMODEM-Übertragung und 38400Bd mehr als 3600cps, wenn NVDI
- installiert und der Blitter ausgeschaltet ist. Ohne NVDI sind es etwa
- 300cps weniger, da GSZRZ lange an seiner Dialogbox zeichnen läßt. Den
- Blitter kann man in den meisten Fällen auch zugeschaltet lassen. Sollten
- aber Empfangsfehler auftreten, dann den Blitter abschalten.
- ZMODEM-Übertragung über die Filefunktionen bringt mit einem GSZRZ ab 3.5
- mehr als 5400cps bei 57600Bd.
-
- Die angegebenen Datenraten gelten für direkte Rechnerkopplung. Für langsame
- Modems und schlechte Telefonleitungen ist HSMODEM1 nicht verantwortlich!
- Zyxels können bei 16800zyx/v42bis und ASCII-Texten 3800cps erreichen,
- Zyxel+ bei 19200zyx noch mehr. Andere 14400/v42bis-Modems liegen bei etwa
- 3300cps.
-
- Die von mir entwickelte Hardware ST_ESCC hat auch bei 115200Bd noch
- keinerlei Probleme, selbst bei Tastaturtippen unter normalem TOS, da sie
- über einen 8 Byte großen Empfangs-FIFO verfügt. Sie beschleunigt aber
- nicht MODEM1, sondern realisiert zwei zusätzliche schnelle Serielle.
-
-
- 57600Bd auf 8MHz und 16MHz 68000er über _MODEM1_
- ------------------------------------------------
- 57600Bd ist für Modem1 auf (Mega)ST(E) die magische Grenze, die
- auch nur mit leichten Modifikationen im TOS erreicht wird. 115200Bd werden
- wohl auch in Zukunft nur im Polling und nicht im Interruptbetrieb möglich
- sein.
-
- Bei mir funktionieren 57600Bd auf einem 8MHz-ST mit TOS2.06. Ich bin mir
- aber nicht sicher, ob es auch mit anderen (älteren) TOS-Versionen
- funktioniert.
-
- Da ich immer wieder gefragt werde, wie man 57600 fehlerfrei erreicht:
- Blitter aus, keine DMA-Zugriffe während Dateiübertragung (in den Filepuffer
- des ZMODEMs muß bei Empfang das ganze File passen), keine Joysticks mit
- Autofire oder DCF-Uhren am Joyport. Dann testweise alle residenten
- Programme und ACCs entfernen und nur die wieder benutzen, die nicht stören.
-
-
- Die Konfiguration
- -----------------
- Das alte HSMODEM1.INF-File kann man verschrotten.
-
- Die Konfiguration erfolgt jetzt durch das SETTER.TTP, zur Bedienung siehe
- dort.
-
- MFP.PRG kann den Timerinterrupt des TOS modifizieren, um so 57600Bd mit
- 8MHz-68000 über MODEM1 zu ermöglichen. Sollte man auf TTs/Falcons und
- unter Mag!X >=2.0 abschalten, ebenso bei Experimenten mit anderen
- Betriebssystemen.
- Funktionsweise (für Interessenten):
- Es hat sich aber gezeigt, daß es ausreichend ist, wenn die Routine
- (GEMDOS-Uhr) in NEXT_TIM (negative LineA-Variable) mit einem IPL < 6
- aufgerufen wird, um auf 68000/8MHz den 57600Bd-Empfang zu ermöglichen.
- Also hänge ich ein Programmstück ein, daß den IPL auf 5 heruntersetzt.
-
- MFP.PRG kann den Cookie RSVE anlegen, damit kann man sich das RSVE_SET.PRG
- im AUTO-Ordner sparen. Ganz neue Programme (Connect, aber ich kann nicht
- genau sagen welche Version, irgendetwas über 2.4) interessiert dieser Cookie
- ohnehin nicht mehr, da sie die Baudraten über TIOC?BAUD ermitteln.
- Wie eben schon undeutlich gesagt, werden die hohen Baudraten auch den
- TIOC?BAUD Funktionen mitgeteilt.
-
- Es gibt noch einen Konfigurationspunkt, der ohne Anlegen des RSVE-Cookies
- die hohen Baudraten wie bei RSVE anstelle der niedrigen den
- TIOC?BAUD-Funktionen mitteilt.
-
- MFP.PRG kann Baudraten umlegen. Dies ist nur zusammen mit RSVE oder
- RS-Speed nützlich. So kann man die Einschaltung von 38400Bd, die früher
- durch Einstellen von 110Bd erfolgte, auf das Einstellen von 19200Bd zu
- legen. Damit ermöglicht man einigen alten Programmen die Arbeit mit mehr
- als 19200Bd. Dieser Konfigurationspunkt ist der Letzte, und man gibt dort
- (wie es SETTER beschreibt) zuerst die zu ersetzenden alte Baudrate und
- dann (auf den nächsten Platz) die dort hinzulegende hohe Rate an, und zwar
- ganz exakt. Der erste als "ungültig" gekennzeichnete Platz beendet die
- Suche nach Umbelegungen. Will man nichts umlegen, gibt man überall "u" an.
- Die Baudraten 115200/57600/38400 liegen bei Einbau der Hardware RSVE sowie
- so schon immer auf 150/134/110, diese dorthin umzulegen ist sinnlos. Die
- Umlegungen sind für Programme unsichtbar, erscheinen auch nicht in den
- Fcntl TIOC?BAUD.
-
-
- Mögliche Probleme (vor allem bei MODEM1, fast nicht bei ST_ESCC)
- -----------------
- Lange DMA-Zugriffe können beim Empfang zu Datenverlusten führen. Ebenfalls
- kritisch sind lange Verweilzeiten der CPU in einem Interruptprioritätslevel
- größer als 5.
-
- Auf 8MHz STs ohne Mag!X >2.00 und neues NVDI: Bei mehr als 9600Bd Finger
- weg von Maus und Tastatur, während GSZRZ empfängt. Sonst gibt es ein paar
- Übertragungsfehler (bei MODEM1). Genauso können ein paar Zeichen verloren
- gehen, wenn im Terminalprogramm gerade ein Text ankommt und der User die
- Tastatur oder Maus bearbeitet.
-
- Abspeichern empfangener Daten unter GSZRZ während des Empfangs führt bis
- 38400Bd meist nicht zu Fehlern.
-
- Man kann den Blitter so programmieren, daß er die CPU zu lange blockiert.
- Das TOS und NVDI tun dies anscheinend nicht. Wenn Fehler beim Empfang mit
- >= 38400Bd auftreten, erst mal mit abgeschaltetem Blitter probieren.
-
- Es gibt einige ACCs und residente (AUTO-Ordner-)Programme, die irgendwelche
- Interrupts umlegen und das System zu lange blockieren. Im Zweifelsfalle
- einzeln rauswerfen und testen.
-
- MiNT und besonders MultiTOS sind allgemeine Systembremsen, die sich
- besonders auf 8MHz-Rechnern bemerkbar machen. Mag!X finde ich persönlich
- wesentlich besser, da es wesentlich schneller ist.
-
- DCF_TIME von Ralf Zimmermann @WI2 sollte in der Version 1.2 oder höher
- verwendet werden. Aber nur die Abfrage über den RingIndicator macht keine
- Probleme bei 57600Bd, über den Joyport gibt es sekündlich Ärger.
-
- QFAX frißt sehr viel Rechenzeit und sollte bei Problemen zuerst entfernt
- (nicht nur abgeschaltet) werden.
-
-
- Funktion des ...
- ----------------
- Siehe erstmal vor allem DRVIN.TXT.
-
-
- Versionen
- ---------
- Ich vergebe keine Versionsnummern, sondern überlasse die Unterscheidung dem
- in der Installationsmeldung ausgegebenen Datum. Ich notiere das Datum ab
- sofort als Jahr-Monat-Tag, ist eindeutig unterscheidbar von der deutschen
- Schreibweise Tag.Monat.Jahr, da die Jahreszahl vierstellig ist.
-
- Neue Versionen sind zuerst in der Maus Berlin, Telefonnummer 030-6246510
- (meistens besetzt), zu finden und verbreiten sich schnell über die Mäuse.
- Man sollte nach dem Filenamen "HSMOD*.*" suchen lassen. Das Archiv wird
- HSMODAxx.LZH heißen, wobei xx für die fortlaufende Veröffentlichungsnummer
- und das A für alle Schnittstellen (kann sich auch mal ändern!) steht.
-
- (Historie des HSMODEM1 beseitigt)
- 1993-11-21 erste Veröffentlichung
- 1993-11-23 bleibt auch bei Installationsfehler resident
- allerdings passen dann ser. Interruptroutinen und Bco*
- nicht zusammen. (aber besser als Totalabsturz)
-
-
- Harun Scheutzow, 21.11.1993 und später
-